Cyberkrank! Manfred Spitzer

Von: Spitzer, Manfred [Autor].
Materialtyp: materialTypeLabel  Buch, 431 S. Ill.Verlag: München Droemer 2015, ISBN: 9783426276082.Schlagwörter: Gesundheitsgefährdung | Cyber-Mobbing | Online-Sucht | Digitale Revolution | Multitasking | Medienpädagogik | Gehirn | Google | Hirnforschung | SmartPhone | Sucht | Psychiatrie | InternetSystematik: Pä 2.72 MedienerziehungOnline-Ressourcen: Inhaltstext Zusammenfassung: Nach "Vorsicht Bildschirm" (2005) und "Digitale Demenz" (2012) erweitert der Hirnforscher seinen Feldzug gegen das kognitive Gefahrenpotenzial der digitalen Medien um die affektiven und körperlichen Defizite ihrer extensiven Nutzung, besonders am Beispiel des Smartphones.Mehr lesen »Empfehlung des Verlages: Immer mehr Jugendliche leiden an Aufmerksamkeitsstörungen. Sie scheitern in der Ausbildung, denn sie lassen sich von äußeren Impulsen und ihren Neigungen leiten. Es fehlt ihnen Willenskraft und Selbstkontrolle. Mental starke Menschen handeln mit Bedacht. Sie haben deutlich weniger Stress; sie achten auf sich und die anderen, sind leistungsfähig, sozial kompetent und verfolgen ihre Ziele: Sie gehen ihren Weg. Wir können viel tun, um unseren Geist - und vor allem den unserer Kinder - zu trainieren und im Leben erfolgreich zu sein, sagt der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Anhand neuer Studien erklärt er sehr anschaulich die Prozesse, die uns mental fit, gesund und glücklich machen. Denn unser Geist wird durch das richtige Training genauso gestärkt wie unser Körper - wir müssen es nur tun.Mehr lesen »Rezension: Seit "Vorsicht Bildschirm" und "Digitale Demenz" zieht Spitzer mit seinem Feldzug gegen das Gefahrenpotenzial der digitalen Medien Kontroversen auf sich. "Cyberkrank" erweitert die Kampfthesen des Hirnforschers von den mehr kognitiven auf die affektiven und körperlichen Defizite des extensiven Konsums der digitalen Medien, besonders der jugendlichen User. Der führe zu Stressbelastung, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Übergewicht, Depression und Demenz usw., sogar zu gefährlichen Veränderungen im Sexualleben. Hassobjekt Nr. 1 ist hier das Smartphone und der Zugang zu den sozialen Netzwerken. Spitzer erschlägt den Leser mit einem Flickenteppich von 700 Belegen, die seine Beweisführung wasserdicht und seine absoluten Urteile stimmig machen sollen. Die Abhilfevorschläge, etwa die Verordnung eines "Cyber-Fastens", wirken naiv angesichts der Realität und zeigen die generelle Hilflosigkeit gegenüber dem Massenphänomen. Natürlich ist vieles beherzigenswert, der kulturpessimistische Zungenschlag des Autors allerdings relativiert die Seriosität des Anliegens.Mehr lesen »
Medientyp Heimatbibliothek Sammlung Signatur Status Fälligkeitsdatum Barcode Vormerkungen
SB Pädagogik SB Pädagogik Stadtbibliothek Dornbirn
PÄ 2.72 PÄ 2.72 Spi (Regal durchstöbern) Verfügbar 1000011982196
Vormerkungen: 0

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