Angst : Antisemitismus nach Auschwitz in PolenJan T. Gross

By: Gross, Jan T [Autor].
Contributor(s): Griese, Friedrich [Übers.].
Material type: materialTypeLabel  Computer file, 348 S. Ill. Publisher: Berlin Suhrkamp 2012 , Media type: ebook , EAN: 9783518782002, ISBN: 9783518782002.Contained works: Gross, Jan T. Strach: antysemityzm w Polsce tuz po wojnie: historia moralnej zapasci engl.Theme: Sachmedien & Ratgeber > Geschichte, Völker & Länder > Geschichte EuropasSubject(s): Geschichte 1945-1946 | Juden | Pogrom | PolenSummary: Umfassende Darstellung antisemitischer Taten in der unmittelbaren Nachkriegszeit in Polen, der 1.500 Juden zum Opfer fielen.Read more »Scope: Bei Pogromen gegen Juden wurden in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als 1500 Menschen getötet. Woher kam dieser Haß? Wieso nahm der Antisemitismus derart aggressive Formen an? Jan T. Gross zeigt, wie sich der traditionelle katholische Antisemitismus durch die deutsche Besatzung radikalisierte und nach der Befreiung durch die Rote Armee fortbestand, vor allem im Glauben an einen "jüdischen Bolschewismus". Der Autor schildert die Auseinandersetzungen innerhalb der polnischen Gesellschaft um das Verhältnis zu den Juden, er zeigt detailliert, wie es 1945 und 1946 zu den großen Pogromen von Rzeszów, Krakau und Kielce kam. Diese waren keine Erscheinungen am Rande der Gesellschaft, sondern sie fanden mit Unterstützung der Bevölkerung statt. Gross sieht im polnischen Antisemitismus ein Zeichen der "Angst": die Angst vor den Rückkehrern und nicht zuletzt die Angst, den Besitz der jüdischen Nachbarn wieder zu verlieren, den man sich unter den Deutschen angeeignet hatte.Read more »Review: Gross emigrierte 1969 in die USA. Er lehrt Geschichte an der Princeton University. Wie bereits in "Nachbarn" über den Pogrom im Juli 1941 in Jedwabne thematisiert er in diesem Buch den polnischen Antisemitismus, was in Polen wieder heftige Reaktionen hervorrief. Im Fokus steht die unmittelbare Nachkriegszeit, in der ca. 1.500 Jüdinnen und Juden umgebracht wurden. Ritualmordlegenden, angebliche Kindesentführungen, Verschwörungstheorien und Angst vor "jüdischem Bolschewismus" bildeten den Hintergrund für die Taten, die einen traurigen Höhepunkt in dem Pogrom von Kielce, einer Kleinstadt, fanden, wo im Juli 1946 40 Juden ermordet wurden. Gross kritisiert das Schweigen der Kirche, der einzigen Autorität, die dem Antisemitismus hätte entgegentreten können.Read more »
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