¡Es reicht! : Der Fall Mexiko: Warum wir eine neue globale Drogenpolitik brauchenCarmen Boullosa ; Mike Wallace

By: Boullosa, Carmen [Autor].
Contributor(s): Wollermann, Thomas [Übers.] | Gockel, Gabriele [Übers.] | Wallace, Mike [Autor].
Material type: materialTypeLabel  Computer file, 276 S. Publisher: München Verlag Antje Kunstmann GmbH 2015 , Media type: ebook , ISBN: 9783956140785.Theme: Sachmedien & Ratgeber > Politik > Internationale PolitikSubject(s): Kritik | WirtschaftswachstumSummary: Der führende Vertreter der "Degrowth"-Bewegung erörtert Bedingungen und Möglichkeiten eines guten, auskömmlichen Lebens, das keinen umweltschädlichen Konsum benötigt. Er fordert die Abschaffung von Werbung für überflüssige Dinge, Billigkrediten zum Kaufanreiz und Produkten mit Sollbruchstellen.Read more »Scope: Seit Jahren lesen wir über die Schrecken, die der Krieg gegen die Drogen in Mexiko mit sich bringt. Das Massaker an 43 Studenten in der Region Guerrero ist nur die letzte Meldung, die internationale Schlagzeilen gemacht hat - die Eskalation der Gewalt hat Ausmaße angenommen, die schon lange nicht mehr tragbar sind. Wann und wie fing dieser absurde Krieg gegen die Drogen an, wer hat ihn begonnen und warum? Wer profitiert dabei und welche fatalen Konsequenzen hat er für eine Gesellschaft? Die renommierten Autoren Carmen Boullosa und Mike Wallace konfrontieren uns in dieser Streitschrift mit den deprimierenden historischen und politischen Fakten: Bevor der Krieg gegen die sich vermeintlich wild verbreitenden Drogen in Gang gesetzt wurde, war Mexiko eines der Länder Lateinamerikas mit der geringsten Kriminalitäts- und Abhängigkeitsrate - heute gilt es als eins der Länder, die die größten Probleme mit der komplexen Verflechtung von Drogen, Kriminalität und Gewalt haben. Doch das Massaker an den 43 Studenten war mehr als ein weiteres Verbrechen - es scheint eine Zäsur in der fatalen Geschichte dieses absurden Krieges zu sein. Große Teile der mexikanischen Gesellschaft protestieren gegen die unzumutbaren Zustände in ihrem Land, gegen die Politik der Prohibition und Repression, die es in einhundert Jahren nicht geschafft hat, die Probleme zu lösen, sondern entscheidend zur Eskalation der Gewalt beigetragen hat. Es reicht! Einhundert Jahre verfehlte Politik sind genug - es ist an der Zeit über eine neue globale Drogenpolitik zu sprechen.Read more »Review: Der Philosoph und Ökonom war Uniprofessor in Paris, ist in Frankreich ein führender Vertreter der "Degrowth"-Bewegung. Das Konzept der Selbstbeschränkung - in Deutschland z.B. bei N. Paech, der auch das Vorwort schrieb - steht nicht nur im Gegensatz zur klassischen Ökonomie. Er ist auch abzugrenzen von ökologischen Wachstumsmodellen wie bei R. Fücks oder E.U. von Weizsäcker. Von letzteren unterscheidet sich die "Degrowth"-Bewegung v.a. durch ihre Fundamentalkritik am allgemeinen Konsum, den Latouche beschreibt als 1.) Werbung für Dinge, die niemand benötigt, 2.) Bereitstellung billiger Kredite zum Kauf 3.) vieler Produkte mit geplanter Obsoleszenz. Latouche diskutiert zudem sehr pointiert Bedingungen und Möglichkeiten eines guten Lebens ohne identitätsstiftenden Konsum und stellt damit mittelbar das westliche Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell insgesamt infrage.Read more »
Item type Home library Collection Call number Status Date due Barcode Item holds
Elektronisches Buch zum Download Elektronisches Buch zum Download Elektronische Bibliothek
eMedien Online available for download - only for logged in users. Available
Total holds: 0

There are no comments for this item.

Log in to your account to post a comment.

Powered by Koha