Anti Freud : Die Psychoanalyse wird entzaubertMichel Onfray

By: Onfray, Michel [Autor].
Contributor(s): Singh, Stephanie [Übers.].
Material type: materialTypeLabel  Computer file, 461 S. Publisher: München E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH 2012 , Media type: ebook , EAN: 9783641095451, ISBN: 9783641095451.Theme: Sachmedien & Ratgeber > Pädagogik & Psychologie > PsychotherapieSubject(s): Freud, Sigmund 1856-1939 | Kritik | PsychoanalyseSummary: Der französische Populärphilosoph leistet eine provokative und denunziatorische "Entzauberung" von Sigmund Freud und seiner Psychoanalyse.Read more »Scope: Verdrängung, Sublimierung der Triebe, Ödipuskomplex, der ganze Freud: Einer Religion gleich hat seine Psychoanalyse unsere Kultur verführt. Michel Onfray, der große radikale unter den Denkern der Gegenwart, führt Freud als Schamanen und mächtigen Guru vor und entlarvt dessen Vermächtnis als "großartiges Märchen" und kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen. Freuds Doktrin vom Unbewussten und von den körperlichen Bedürfnissen (vulgo: den Trieben) hat eine ganze Zivilisation verführt. Kein gesellschaftliches Thema kann ohne Psychologisierung auskommen, nur zu gern bietet sich die Psychoanalyse als "wissenschaftliche" Erklärung an. Doch weder dachte Freud wissenschaftlich, noch heilte er, noch befreite er die Sexualität, so der französische Philosoph Michel Onfray. In einer furios geschriebenen "Gegenbiographie", die in Frankreich einen Skandal auslöste und zum Nr.-1-Bestseller wurde, entzaubert Onfray die Psychoanalyse als das autobiographische Abenteuer eines einzelnen Mannes, der seine Bedürfnisse zur wissenschaftlichen Grundlage machte. Er demontiert den Freudismus als schamanisches Vermächtnis eines reaktionären Frauenhassers und postmodernen Hexenmeisters aus Wien.Read more »Publisher recommendation: Eine Brandschrift gegen Freud Verdrängung, Sublimierung der Triebe, Ödipuskomplex, der ganze Freud: von Wissenschaft keine Rede. Die Psychoanalyse: wahr und gültig nur für eine einzige Person – Sigmund Freud selbst. Michel Onfray, der große Radikale unter den Denkern der Gegenwart, sieht Freud als Schamanen und Stifter einer mächtigen Religion und entlarvt dessen Vermächtnis als »großartiges Märchen« und kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen. Freuds Doktrin vom Unbewussten und von den körperlichen Bedürfnissen (vulgo: den Trieben) hat eine ganze Zivilisation verführt. Kein gesellschaftliches Thema kann ohne Psychologisierung auskommen, nur zu gern bietet sich die Psychoanalyse als »wissenschaftliche« Erklärung an. Doch weder dachte Freud wissenschaftlich, noch heilte er, noch befreite er die Sexualität, so der französische Philosoph Michel Onfray. In einer furios geschriebenen »Gegenbiographie«, die in Frankreich einen Skandal auslöste und zum Nr.-1-Bestseller wurde, entzaubert Onfray die Psychoanalyse als das autobiographische Abenteuer eines einzelnen Mannes, der seine Bedürfnisse zur wissenschaftlichen Grundlage machte. Er demontiert den Freudismus als schamanisches Vermächtnis eines reaktionären Frauenhassers und postmodernen Hexenmeisters aus Wien. Read more »Review: Angriffe auf S. Freud und die Psychoanalyse haben Tradition. Doch Populärphilosoph Onfray, bekannt, die gesamte abendländische Geistesgeschichte gegen den Strich zu bürsten, hat mit "Anti Freud" eine neue Dimension an Unsachlichkeit erreicht. Was großspurig als "nietzscheanische Analyse" daherkommt, ist platte Psychobiografik, die keine Unterstellung auslässt: Freud als Frauenfeind, Fälscher, unwissenschaftlicher Scharlatan, gar als Förderer und Bewunderer des Faschismus. Hier ist offenbar ein pathologischer Freud-Hasser am Werk, der seine eigenen Neurosen auf das Hassobjekt projiziert. Hektisch-abrupt im Ton, schlampig recherchiert und zitiert, feiert das Buch in Frankreich Bestsellererfolg und hat dort eine publizistische Schlammschlacht entfacht - nicht zuletzt durch Freudianerin E. Roudinescos zeitgleich erschienenen Gegenangriff "Doch warum so viel Hass?". Hierzulande wird man beide Bücher weniger aufgeregt zur Kenntnis nehmen. Doch sie erregen auch bei uns Medienaufmerksamkeit.Read more »
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