Als ich meine Eltern verließ : RomanMichel Rostain

By: Rostain, Michel [Autor].
Contributor(s): Völker, Birte [Übers.].
Material type: materialTypeLabel  Computer file, 109 S. Publisher: München E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH 2012 , Media type: ebook , EAN: 9783641074135, ISBN: 9783641074135.Theme: Tod | Belletristik & Unterhaltung > Romane & Erzählungen > SchicksalGenre/Form: Belletristische DarstellungSubject(s): Trauerarbeit | Eltern | Tod | Junger Mann | FrankreichSummary: Der französische Opernregisseur Rostain verarbeitet den Schmerz über den Tod seines Sohnes, indem er die eigene Trauer aus der Sicht seines Sohnes erzählt. Er kommt zu der Erkenntnis, dass es das Schlimmste ist, ein Kind zu verlieren, aber nicht das Ende. 2011 ausgezeichnet mit dem Prix Concourt.Read more »Scope: Ein bewegender Roman über den Verlust eines erwachsenen Sohnes, feinfühlig, liebevoll und mit erstaunlicher Leichtigkeit erzählt. Kann man über den Verlust eines Menschen zuversichtlich, ja heiter erzählen? Michel Rostain gelingt es, indem er seinen verstorbenen Sohn Lion die Trauerarbeit der Eltern liebevoll kommentieren lässt. Als der Vater auf dem Weg in die Wäscherei sich nicht vom Geruch der Bettwäsche seines Sohnes trennen kann, stellt Lion lakonisch fest: "Papa, sie stinkt. Ich habe sie seit Monaten nicht gewaschen." Der Vater stolpert über rätselhafte SMS und Notizen in Lions Schulheften und glaubt, darin Zeichen zu erkennen. Ein Puzzle aus unglaublichen Fügungen entsteht, das es den Eltern ermöglicht, sich wieder ihrem Motto "Es lebe das Leben!" zu verschreiben. Schließlich verstreuen sie Lions Asche an den Hängen des Vulkans Eyjafjallajökull. Als dieser 2010 den Flugverkehr über Europa lahmlegt und Lions Asche nach Frankreich zurückweht, hat der Vater die Freude an einem Leben, in dem es Lion einmal gab, wiedergefunden.Read more »Review: 2003 stirbt der 21-jährige Sohn des französischen Opernregisseurs Michel Rostain plötzlich an einer Hirnhautentzündung. Vor wenigen Tagen waren sie noch gemeinsam in der Oper gewesen, hatten gegessen, geredet, gelacht. Der Vater ist verzweifelt, klammert sich an die benutzte Wäsche, um den Geruch des Sohnes festzuhalten, liest dessen E-Mails, versucht, restliche Lebenszeichen zu erhaschen und stellt sich endlich seiner Trauer, indem er die Geschichte seiner eigenen Trauer aus der Sicht seines Sohnes erzählt. Mit diesem Perspektivwechsel gelingt es ihm glaubwürdig und beeindruckend, trotz des Schmerzes genug Distanz zu wahren, um seine eigene Verzweiflung und seine Schuldgefühle über verpasste Gelegenheiten in der Beziehung zu seinem Sohn weder zu verschweigen noch zu ernst zu nehmen. Am Ende dieses Romans voller Liebe und Zuneigung, voller Schmerz und Traurigkeit steht die tröstliche Erkenntnis, dass es das Schlimmste ist, ein Kind zu verlieren, aber nicht das Ende. Für diesen Debütroman wurde der 68-jährige Rostain 2011 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.Read more »
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